Eric Beillevaire
Eric Beillevaire studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er sein Gesangsstudium an der Université de Tours aufnahm, dann ergänzte er seine Ausbildung durch Unterricht bei Yves Sotin in Paris und David Pollard in London.
Auf der Opernbühne war er bereits mit Partien wie Escamillo in Bizets Carmen, Lindorf, Coppélius und Mirakel in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen, Fürst Gremin in Tchaikowskys Eugen Onegin und der Titelpartie in Mozarts Le Nozze di Figaro zu hören, ausserdem in der Uraufführung der Oper Le Roi se Meurt von Olivier Kaspar nach Ionesco.
Im vergangenen Sommer sang er beim Festival de Clairac Auszüge aus Wagners Parsifal (Gurnemanz). Er singt ausserdem die Basspartien in Messen und Oratorien und wirkt in Uraufführungen zeitgenössischer Musik mit, z.B. der Produktion von J.F. Zygels Tombeaux Romains für Radio-France in Paris und an der Villa Medicis in Roma.
Eric Beillevaire lebt seit September 2008 in Berlin. Seitdem ist er in einer Hauptrolle in der Oper Gloria von Jaxtberg von H.K. Gruber (Berliner Kammeroper, Admiralspalast), in der Oper Bremer Freiheit von Hölsky (Berliner Kammeroper, Konzerthaus Berlin), in Carmen von Bizet (Münchner Symphoniker, Gut Immling Festspiel, Bayern), in Seestücke (Volksbühne Berlin, Regie Ulrich Rasche) u.a. aufgetreten.
Eric Beillevaire lehrt Französsische Aussprache und Repertoire an der Hochschule Hanns Eisler Berlin.
Seine Rollen am SCHAUSPIEL STUTTGART