Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen

von Dorota Masłowska

Einrichtung
Bijan Zamani
Ausstattung
Hudda Chukri, Daniel Unger
Video
Robert Seidel
Mit: Benjamin Grüter, Marietta Meguid, Rainer Philippi und Minna Wündrich

Zugedröhnt torkeln Parcha und Dschina, getarnt als „arme, polnisch sprechende Rumänen“, mitten in der Nacht durch die polnische Provinz. Zwischen buntem Delirium und schmerzhaften Realitätseinbrüchen findet ihre Suche nach dem Weg nach Warschau – wo Parcha pünktlich um acht Uhr früh in einer beliebten TV-Serie einen Priester geben soll – statt. Auf ihrem absurden Road-Trip stellen die beiden fest, dass all jene rechtschaffenen Bürger, denen sie sich aufdrängen, noch durchgeknallter und kaputter als sie selbst sind ...
Die junge polnische Autorin Dorota Masłowska hat mit Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen ein „Sozialdrama auf Speed samt kaltem Entzug“ (SZ) geschrieben. Wirklichkeit und Lüge verschwimmen, wobei am Ende des wilden Trips das böse Erwachen steht und die Erkenntnis, dass man trotz aller Drogen und Fantasien der Härte der Wirklichkeit nicht entkommen kann.

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