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Die Gerechten / Occupy

von Albert Camus / Ensemble

Regie
Volker Lösch
Bühnenbild und Kostüme
Cary Gayler
Dramaturgie
Jörg Bochow
Wie kann sich der einzelne Bürger gegen die Macht von Institutionen, Finanzmärkten und staatlicher Gewalt zur Wehr setzen? Wo sind die Grenzen, die sich der Rebellierende stellen muss, um nicht selbst zum Auslöser von Gewalt zu werden? Diese Frage stellen sich heute auch jene, die in demokratisch verfassten Gesellschaften auf die Straße gehen. Sie stellen sich in ungleich rigiderem Ausmaß für die Protestierenden, die in den politischen Brennpunkten der Gegenwart von Ägypten bis Russland agieren.
Welches Ziel rechtfertigt den Einsatz welcher Mittel?

Albert Camus greift in seinen 1949 erschienen "Die Gerechten" auf historische Ereignisse in Russland im Jahr 1905 zurück, als eine Gruppe junger, radikalisierter Intellektueller versuchte, durch Attentate auf Vertreter des absolutistischen Zarenregimes den Umsturz der politischen Verhältnisse zu erzielen. Während die fünf Sozialrevolutionäre das Attentat auf den Generalgouverneur von Moskau, Sergej Romanow, planen, streiten sie um die Legitimation ihres politisch motivierten Handelns. Fünfzig Jahre nach der Entstehung des Textes befragt die Inszenierung von Volker Lösch die aktuellen Versuche von Minderheiten, sich politisch zu artikulieren. Auch die Zuschauer sind gefragt, sich in die Diskussion einzumischen.

Bildergalerie

OCCUPY SCHAUSPIEL STUTTGART - FRAGEBOGEN

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON

Premiere

19. Mai 2012
Schauspielhaus

Termine

Mo., 28.05.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Fr., 01.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Sa., 02.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Mo., 04.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Di., 19.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
WEITERE TERMINE
Mo., 28.05.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Fr., 01.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Sa., 02.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Mo., 04.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Di., 19.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Do., 21.06.2012 19:30 Uhr
KARTEN
Sa., 23.06.2012 19:30 Uhr
KARTENBESTELLUNG
Do., 28.06.2012 19:30 Uhr
KARTENBESTELLUNG

Besetzung

Lisa Bitter, Marco Albrecht, Jan Jaroszek, Matthias Kelle, Markus Lerch