- Bühne
- Daniel Angermayr, Thomas Goerge
- Kostüme
- Nini von Selzam
He had the wrong dream. He never knew who he was.
Willy Loman ist alt geworden in seinem Beruf als Handlungsreisender, der ihm Zeit seines Lebens Anerkennung einbrachte und die Erfüllung seines Traums von einem glücklichen Leben in angemessenem Wohlstand ermöglichte. Nun ist Willy am Ende seiner Kräfte. Entgegen seiner Erwartung wird die Bitte um Versetzung und sichere Altersversorgung abgelehnt, seine langjährige Treue und Arbeit somit weder geschätzt noch belohnt.
Die Einsicht, in einer Gesellschaft, deren Werte Willy stets verteidigte, überflüssig geworden zu sein, verkraftet er nicht. Willy verliert sich in Erinnerungen und gleitet ab in eine Welt, in der er die Vergangenheit und besonders seine Söhne Biff und Happy glorifiziert.
Der Realitätsverlust steigert sich ins Extrem und führt zum Bruch zwischen Vater und Söhnen. Besonders Biff, sein ältester Sohn, der weder von den Ansichten seines Vaters noch von ihm als Mensch überzeugt ist, kann Willys Glauben an Ideale, die sich an einem propagierten gesellschaftlichen Konsens orientieren, nicht mehr ertragen. Der aufrecht erhaltene Schein eines glücklichen Lebens bricht zusammen – Willy und seine Söhne sind plötzlich mit Lebenslügen konfrontiert, die sie kaum ertragen können.
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Jan Neumann (*1975) arbeitet als Schauspieler, Autor und Regisseur unter anderem in Frankfurt, Essen und Mannheim. TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN ist seine zweite Inszenierung am SCHAUSPIEL STUTTGART. In der letzten Spielzeit führte er Regie bei dem erfolgreichen Stück FUNDAMENT, das er selber konzipierte und schrieb.
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