Siebzehn Skizzen aus der Dunkelheit

nach Arthur Schnitzlers „Reigen“
von Roland Schimmelpfennig
Termine
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Karten ab 18. Jun 21
Sa – 10. Jul 21, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 11. Jul 21, 16:00
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 11. Jul 21, 19:30
Schauspielhaus
Uraufführung
Sa – 10. Jul 21
Termine
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Karten ab 18. Jun 21
Sa – 10. Jul 21, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 11. Jul 21, 16:00
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 11. Jul 21, 19:30
Am Ende läuft es immer auf das Eine hinaus – Sex. Eine Frau trifft auf einen Mann, der wiederum auf eine Frau trifft, die auf einen Mann trifft. So reichen sie sich über die Szenen hinweg die Hände zu einem verführerischen Tanz.
1896 schrieb Arthur Schnitzler die zehn Szenen des Reigen und durchwanderte mit seinen Figuren alle Gesellschaftsschichten vom Proletariat bis zur Aristokratie. Schnitzler verhandelte die Mechanik von Machtverhältnissen, Erotik, Verlangen und Liebe und ließ seine Geschichten in einen Höhepunkt münden, der lediglich durch einen Gedankenstrich angedeutet wird. Das Stück wurde zu einem Skandal und lag bis in die 1980er Jahre unter einem von Schnitzler selbst verhängten Aufführungsverbot.
Roland Schimmelpfennig durchbricht die Struktur dieses Reigens, verleiht dem Tanz einen neuen Rhythmus mit einer heutigen Melodie. In der Dunkelheit begegnen sich zehn Figuren: ein Filmproduzent und eine Schauspielerin, ein junger Autor und ein Partygirl, ein Paar in einer offenen Ehe, eine Prostituierte und ein Soldat, ein Hotelmanager und ein Zimmermädchen. Schimmelpfennig lotet die Machtverhältnisse zwischen den Paaren neu aus, zeigt Abhängigkeitsstrukturen und alternative Beziehungskonzepte auf. Die schnitzlerschen Figuren begegnen uns im heutigen Gewand. Aus bloßen Gedankenstrichen werden Aktionen, mal explizit gewalttätig und übergriffig, mal Leerstellen, die der Fantasie überlassen bleiben, und mal Akte der Selbstermächtigung.
Inszenierung
Bühne & Kostüme
Musik
Cornelius Borgolte
Licht
Dramaturgie
Dramaturgieassistenz