Emre Akal

Emre Akal ist Autor und Regisseur. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Theater, bildender Kunst und Installation. In der Auseinandersetzung mit klassischen Stoffen ebenso wie in eigenen Stücken untersucht er das Verhältnis von Erzählung, Bild und Raum und entwickelt daraus installative, häufig surreal geprägte Theaterformen. Seine Arbeiten waren unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg, am Maxim Gorki Theater Berlin und am Schauspielhaus Graz zu sehen. 2019 initiierte er das Ayşe X Staatstheater als soziale Plastik und künstlerischen Gegenentwurf zum bestehenden Theaterbetrieb. Er war Artist in Residence an den Münchner Kammerspielen und Hausautor am Nationaltheater Mannheim in der Spielzeit 2025/26. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur, dem exil-Dramatiker*innenpreis und dem Förderpreis für Theater der Stadt München.