Flüchtige Welten
Kammertheater
ab Klasse 9
Uraufführung
Fr – 27. Nov 26
Fr – 27. Nov 26
In einer gemeinsam angelegten Trilogie erzählen Alina Sarnatska, Maryna Smilianets und Luda Tymoshenko von den sehr unterschiedlichen Erfahrungen dreier ukrainischer Frauen, die vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen sind, von ihren jeweiligen, teils gegensätzlichen Aussichten in der neuen Heimat und ihrer ganz individuellen Gespaltenheit.
Eine Frau flieht aus der Ukraine nach Deutschland. Dabei lässt sie nicht nur ein Kriegsgebiet hinter sich, sondern auch ihr kulturelles Erbe und ihre soziale Prägung. Die eigene Identität und die Not, das eigene Selbst fortwährend vor der Welt behaupten und verteidigen zu müssen, haften ihr unweigerlich an – doch sie trifft auf Widerstand in veränderter Gestalt. In der Geschichte einer anderen Frau hat der Krieg schon lange vor 2022 begonnen – nur war es ein persönlicher. Und so eröffnet sich ihr mit der Flucht die Möglichkeit einer doppelten Befreiung, die Chance auf ein zweites Leben. Wieder anderes erlebt eine junge Schauspielerin, die sich in Deutschland aufgrund einer Angststörung in Behandlung befindet. Sie hadert mit der Heimat, die sie verlassen musste, und ihren Erfahrungen, dem Schmerz, der sie nicht verlässt: ein innerer Krieg, der lauter wütet, als es der reale tat.
Mit Sonja Geiger, Nicolas Heußner und Merle Zurawski treffen drei junge Regisseur*innen auf diese drei ukrainischen Autorinnen und ihre Texte und eröffnen gemeinsam einen Raum der Reflexion über das eigene Selbst und seinen Platz in einer Welt, die in ihrer Flüchtigkeit immer weniger Halt bietet.
Eine Frau flieht aus der Ukraine nach Deutschland. Dabei lässt sie nicht nur ein Kriegsgebiet hinter sich, sondern auch ihr kulturelles Erbe und ihre soziale Prägung. Die eigene Identität und die Not, das eigene Selbst fortwährend vor der Welt behaupten und verteidigen zu müssen, haften ihr unweigerlich an – doch sie trifft auf Widerstand in veränderter Gestalt. In der Geschichte einer anderen Frau hat der Krieg schon lange vor 2022 begonnen – nur war es ein persönlicher. Und so eröffnet sich ihr mit der Flucht die Möglichkeit einer doppelten Befreiung, die Chance auf ein zweites Leben. Wieder anderes erlebt eine junge Schauspielerin, die sich in Deutschland aufgrund einer Angststörung in Behandlung befindet. Sie hadert mit der Heimat, die sie verlassen musste, und ihren Erfahrungen, dem Schmerz, der sie nicht verlässt: ein innerer Krieg, der lauter wütet, als es der reale tat.
Mit Sonja Geiger, Nicolas Heußner und Merle Zurawski treffen drei junge Regisseur*innen auf diese drei ukrainischen Autorinnen und ihre Texte und eröffnen gemeinsam einen Raum der Reflexion über das eigene Selbst und seinen Platz in einer Welt, die in ihrer Flüchtigkeit immer weniger Halt bietet.
Inszenierung
Bühne
Daniel Gäfgen
Kostüme