Lukas Bärfuss

(c) Lea Meienberg
Lukas Bärfuss, 1971 in Thun geboren, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Zürich. Er schreibt Romane – u. a. Hundert Tage (2008), Koala (2014), Hagard (2017) – und vor allem Theaterstücke, u. a. Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, Der Bus, Die Probe, Öl und Luther. Von 2009 bis 2013 war er als Dramaturg und Autor am Schauspielhaus Zürich tätig; hier entstanden seine Stücke Malaga (2010), Zwanzigtausend Seiten (2012) und Frau Schmitz (2016).
Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2005, dem Berliner Literaturpreis 2013, dem Schweizer Buchpreis 2014 und zuletzt dem Georg-Büchner-Preis 2019. Im Sommersemester 2021 hatte er die Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur an der Universität Bern inne. Darüber hinaus war er Juryvorsitzender der Autorentheatertage 2021 in Berlin. Zuletzt erschien sein Essayband Die Krone der Schöpfung.

Er wird in Ökozid als Gastredner ein etwa 15-minütiges Statement im Rahmen der auf der Bühne etablierten Gerichtsverhandlung halten.