Flüchtige Welten

von Alina Sarnatska, Maryna Smilianets und Luda Tymoshenko
In einer Übersetzung von Lydia Nagel
Karten
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 27. Nov 26, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 29. Nov 26, 19:30
Kammertheater
ab Klasse 9
Uraufführung
Fr – 27. Nov 26
Karten
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 27. Nov 26, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 29. Nov 26, 19:30
In einer gemeinsam angelegten Trilogie erzählen die ukrainischen Autorinnen Alina Sarnatska, Luda Tymoshenko und Maryna Smilianets von den sehr unterschiedlichen Erfahrungen dreier ukrainischer Frauen, die vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen sind, von ihren jeweiligen, teils gegensätzlichen Aussichten in der neuen Heimat und ihrer ganz individuellen Gespaltenheit:
Viktoria trägt liebevolle Erinnerung an ihre Kindheit unter den Handwerkskollegen ihres Vaters ebenso in sich wie den schmerzhaften Verlust ihrer Mutter. Beides schlägt sich in ihrem eigenen künstlerischen Schaffen nieder: Mit größter Sorgfalt reinigt sie die Skelette gefundener Kleintierkadaver und setzt sie minutiös wieder zusammen – eine makabre Leidenschaft, aus der dennoch eine unverhoffte Verbindung keimt.
Für Frau Kosak wiederum hat der Krieg schon lange vor 2022 begonnen – nur war es ein persönlicher Kampf ums Überleben in gewaltvollen Beziehungsverhältnissen, zwischen Fremdbestimmung und dem Wunsch nach einem eigenen Leben. Ihr eröffnet sich ihr mit der Flucht die Möglichkeit einer doppelten Befreiung, die Chance auf ein zweites Leben.
Wieder anderes erlebt die junge Schauspielerin Natalka, die sich in Deutschland aufgrund einer Angststörung in Behandlung befindet. Sie hadert mit der alten Heimat, die sie verlassen musste, und der vermeintlichen Sicherheit in ihrer neuen. Gefühle der Dankbarkeit und gleichzeitigen Entfremdung wüten in ihr und stören den erhofften Frieden eines gemeinsamen Neujahrsfests mit ihrer älteren fürsorglichen Kollegin Lisa.
Mit Sonja Geiger, Nicolas Heußner und Merle Zurawski treffen drei junge Regisseur*innen auf diese Geschichten und eröffnen einen Raum der Reflexion über Verlust und widerständigen Optimismus, über das eigene Selbst und seinen Platz in einer Welt, die in ihrer Flüchtigkeit immer weniger Halt bietet.
Bühne
Daniel Gäfgen