15 MINUTES OF FAME
Nord
Eine Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
Premiere
Fr – 19. Jun 26
Fr – 19. Jun 26
Wart nur, bis ich was gemacht,
Recht was Großes, gib nur acht”
– Henrik Ibsen, Peer Gynt
Wenn die Scheinwerfer ausgeh'n, bin ich unsichtbar
Ich bin ein Superstar, Baby, das ist googlebar
– KIZ
Henrik Ibsen entwirft mit Peer Gynt einen Antihelden, der sich aller Mittelmäßigkeit zum Trotz selbst zum bedingungslosen Spektakel macht. Er hinterlässt uns damit eine Projektionsfläche für den modernen Geltungsdrang und den selbstsüchtigen Menschen unserer Zeit, der sich selbst verkauft, um gesehen und erinnert zu werden.
In dieser Überschreibung des Klassikers ist Peer Gynt eine Frau. Ihr Traum vom Erfolg beginnt mit ihrer Geburt und einem einzigen Wort: Ich.
Von da an entwirft sie ihr Leben als Projekt und sich selbst als Geschichte, die erzählt werden will. In der Show ihres eigenen Lebens, in der keine Andere als Peer die Hauptrolle spielen darf, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer eigenen Größe.
Peer, Pop-Ikone seit Tag eins. Peer, die aufsteigt, rauscht, auf Händen getragen und gefeiert wird. Aber wofür eigentlich? Peer verwandelt die Menschen und Erlebnisse aus ihrem Leben in verwertbares Material und formbare Narrative, Figuren werden austauschbar. Aber was hat Peer eigentlich wirklich erreicht? Hat sich das alles gelohnt?
Persönliche Erinnerungen vermischen sich mit dem Phantasma eines Ichs zur Inszenierung eines spektakulären Biopics.
Denn eins ist sicher: wenn sich niemand an uns erinnert, hat es uns vielleicht nie gegeben.
Recht was Großes, gib nur acht”
– Henrik Ibsen, Peer Gynt
Wenn die Scheinwerfer ausgeh'n, bin ich unsichtbar
Ich bin ein Superstar, Baby, das ist googlebar
– KIZ
Henrik Ibsen entwirft mit Peer Gynt einen Antihelden, der sich aller Mittelmäßigkeit zum Trotz selbst zum bedingungslosen Spektakel macht. Er hinterlässt uns damit eine Projektionsfläche für den modernen Geltungsdrang und den selbstsüchtigen Menschen unserer Zeit, der sich selbst verkauft, um gesehen und erinnert zu werden.
In dieser Überschreibung des Klassikers ist Peer Gynt eine Frau. Ihr Traum vom Erfolg beginnt mit ihrer Geburt und einem einzigen Wort: Ich.
Von da an entwirft sie ihr Leben als Projekt und sich selbst als Geschichte, die erzählt werden will. In der Show ihres eigenen Lebens, in der keine Andere als Peer die Hauptrolle spielen darf, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer eigenen Größe.
Peer, Pop-Ikone seit Tag eins. Peer, die aufsteigt, rauscht, auf Händen getragen und gefeiert wird. Aber wofür eigentlich? Peer verwandelt die Menschen und Erlebnisse aus ihrem Leben in verwertbares Material und formbare Narrative, Figuren werden austauschbar. Aber was hat Peer eigentlich wirklich erreicht? Hat sich das alles gelohnt?
Persönliche Erinnerungen vermischen sich mit dem Phantasma eines Ichs zur Inszenierung eines spektakulären Biopics.
Denn eins ist sicher: wenn sich niemand an uns erinnert, hat es uns vielleicht nie gegeben.
Regie
Kostüme
Musik
Video
Licht
Michael Frank
Text und Choreografie
Dramaturgie (Text)
Dramaturgie (Produktion)
Nina Brauch
Dramaturgie (Outside Eye)
Herzlichen Dank an Studierende der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg für ihre Mitarbeit bei der Produktion.