Zierfische in Händen von Idioten
Kammertheater
ab Klasse 6
Uraufführung
Sa – 29. Mai 27
Sa – 29. Mai 27
Es ist Sommer 1996 und Tobis Eltern haben sich zwei volle Wochen Urlaub gebucht. Zwei Wochen lang hat er sturmfrei und eine ganze Menge Pläne – allerdings war keiner davon, einfach auf das Gaspedal zu treten und ohne seinen Fahrlehrer, dafür aber mit seiner Ex-Freundin Lisa und deren bestem Freund Georg auf der Rückbank das nagelneue Fahrschulauto zu entführen.
Eigentlich sollte er zunächst die Führerscheinprüfung bestehen, seinem Freund Scholzen ein paar Tage Zuflucht vor dessen Eltern bieten, Papas maritime Schätze, seine kostbaren Seepferdchen, am Leben erhalten und ganz nebenbei vielleicht noch eine erste intime Nacht mit seiner Freundin verbringen. Doch gestaltet sich bereits der Kondomkauf, ohne dabei im Handumdrehen das Stadtgespräch in der schleswig-holsteinischen Provinz zu bilden, als Herausforderung. Wenig hilfreich ist auch, dass Lisas Vater Apotheker und ihr Bruder Tobis Pausenhof-Tyrann Niels ist. Schlimmer noch: Die als Alibi geplante Party bei Georg entgleist, die Nacht mit Lisa scheitert, die Beziehung zerbricht und im Frustrausch vergeigt Tobi obendrein die Fahrprüfung. Als sich Tobi, Lisa und Georg unfreiwillig eng im Auto wiederfinden und Georg aus England eine kryptische Einladung seiner längst tot geglaubten Mutter erhält, entscheiden sie sich – umringt von zwei keifenden Vätern – zur Flucht nach vorn. Schnell noch Scholzen und die Seepferdchen eingepackt und los geht‘s.
Unverblümt komisch und voller Empathie für die überladenen Gefühlswelten seiner jugendlichen Held*innen erzählt Manuel Butt von deren Ausbruch aus der Enge der Elternhäuser und einem nostalgischen Roadtrip durch die 1990er-Jahre, der aus einer Zweckgemeinschaft Freund*innen werden lässt.
Eigentlich sollte er zunächst die Führerscheinprüfung bestehen, seinem Freund Scholzen ein paar Tage Zuflucht vor dessen Eltern bieten, Papas maritime Schätze, seine kostbaren Seepferdchen, am Leben erhalten und ganz nebenbei vielleicht noch eine erste intime Nacht mit seiner Freundin verbringen. Doch gestaltet sich bereits der Kondomkauf, ohne dabei im Handumdrehen das Stadtgespräch in der schleswig-holsteinischen Provinz zu bilden, als Herausforderung. Wenig hilfreich ist auch, dass Lisas Vater Apotheker und ihr Bruder Tobis Pausenhof-Tyrann Niels ist. Schlimmer noch: Die als Alibi geplante Party bei Georg entgleist, die Nacht mit Lisa scheitert, die Beziehung zerbricht und im Frustrausch vergeigt Tobi obendrein die Fahrprüfung. Als sich Tobi, Lisa und Georg unfreiwillig eng im Auto wiederfinden und Georg aus England eine kryptische Einladung seiner längst tot geglaubten Mutter erhält, entscheiden sie sich – umringt von zwei keifenden Vätern – zur Flucht nach vorn. Schnell noch Scholzen und die Seepferdchen eingepackt und los geht‘s.
Unverblümt komisch und voller Empathie für die überladenen Gefühlswelten seiner jugendlichen Held*innen erzählt Manuel Butt von deren Ausbruch aus der Enge der Elternhäuser und einem nostalgischen Roadtrip durch die 1990er-Jahre, der aus einer Zweckgemeinschaft Freund*innen werden lässt.