Gelbes Gold
Foyer Kammertheater
Ab Klasse 9
Premiere
Do – 30. Apr 26
Do – 30. Apr 26
Ana kommt zurück nach Hause: Von der Stadt, wo sie studiert, in die Provinz, wo sie aufgewachsen ist. Wie lange ist sie zu Besuch, und warum eigentlich? Sie weiß es selbst nicht ganz genau.
Sie war lange nicht mehr hier, in dieser Plattenbausiedlung in der Kleinstadt. Auch ihren Vater Fritz, der eine Pommesbude betreibt, hat sie schon lange nicht mehr besucht.
Auf den ersten Blick hat sich nichts verändert: Fritz verkauft Pommes und ist noch immer auf der Suche nach der perfekten Rezeptur. Mimi, seine Partnerin, steht hadernd aber treu an der Fritteuse. Auch Anas Kindheitsfreundin Juli ist noch hier. Sie ist eben hier geblieben. Und doch scheinen sich nicht nur Zeit und Entfernung zwischen Ana und den Ort ihrer Herkunft samt den Menschen dort geschoben zu haben.
Fabienne Dür zeichnet einen sozialen Mikrokosmos rund um Fritz‘ Pommesbude, in der alle auf ihre Art zwischen Aufbruch und Stillstand schwanken, zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung und der Hoffnung auf ein besseres Leben – oder einfach ein anderes.
Sie war lange nicht mehr hier, in dieser Plattenbausiedlung in der Kleinstadt. Auch ihren Vater Fritz, der eine Pommesbude betreibt, hat sie schon lange nicht mehr besucht.
Auf den ersten Blick hat sich nichts verändert: Fritz verkauft Pommes und ist noch immer auf der Suche nach der perfekten Rezeptur. Mimi, seine Partnerin, steht hadernd aber treu an der Fritteuse. Auch Anas Kindheitsfreundin Juli ist noch hier. Sie ist eben hier geblieben. Und doch scheinen sich nicht nur Zeit und Entfernung zwischen Ana und den Ort ihrer Herkunft samt den Menschen dort geschoben zu haben.
Fabienne Dür zeichnet einen sozialen Mikrokosmos rund um Fritz‘ Pommesbude, in der alle auf ihre Art zwischen Aufbruch und Stillstand schwanken, zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung und der Hoffnung auf ein besseres Leben – oder einfach ein anderes.
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Musik
Video
Laura Lenz, Mauriz Thabo Röckle
Licht
Fabrizio Giannone
Dramaturgie
… Fabienne Dür und die Regisseurin Johanna Rödder-Mikow nähern sich dem Thema Klassismus über die Gefühlsebene ihrer Figuren an. Die Dialoge sind einfach, aber klar am Erleben der feinen Unterschiede ausgerichtet. …
… Die Erkenntnis, dass der Wechsel aus der sozialen Peripherie in die Akademikerschicht für beide Seiten schmerzhaft ist, ist nicht neu, in dieser Inszenierung aber treffend beschrieben.
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Es ist eine Inszenierung, die kaum szenische Schwächen besitzt und die passende Atmosphäre überzeugend verdeutlicht. Viel Applaus und „Bravo“-Rufe.
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… Dür beschreibt eindringlich das Hin- und Hergerissen-Sein und die Hoffnungslosigkeit von Menschen in einer Heimat, in der „Zukunft“ keine Bedeutung mehr hat. … [Es entfaltet sich ein] Spiel von Hoffnungen und Enttäuschungen wie im Schlagabtausch zwischen dem Wirt, dem Michael Stiller gebrochene, melancholische Töne gibt, und Mimi. Therese Dörr zeigt diese Figur als eine, die diese kleine Welt, in der sie lebt, durchschaut und nicht aufgibt. Teresa Annina Korfmacher als Juli hat die Energie, sich selbst zu behaupten. …
… Johanna Rödder-Mikow setzt in ihrer ersten Regiearbeit auf eine genaue Schauspielerführung. … Eine unauffällige Atmosphärenmusik von Andreas Neemann begleitet das insgesamt gelungene Regiedebüt …
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… [Regisseurin] Johanna Rödder-Mikow … überzeugt durch Sprachregie und Timing, das intelligent mit Pausen umgeht. …
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