Digitaler Surrealismus

Foyer Kammertheater
Emre Akal entwickelt und erforscht mit dem digitalen Surrealismus eine neue Kunstform an den Grenzen unserer Vorstellung von Wirklichkeit. In seiner künstlerischen Forschung werden Bilder zu eigenständigen Welten, entstehen parallele Realitäten, verschieben sich Zeit, Raum und die Gesetze des Erzählens. Dabei geht es um die Erfindung einer neuen ästhetischen Grammatik: um Geschichten, die sich nicht mehr nur innerhalb einer Wirklichkeit entfalten, sondern zwischen verschiedenen Wirklichkeiten existieren. Der digitale Surrealismus ist dabei ebenso künstlerische Praxis wie die Suche nach einer Sprache für eine Kunst, die gerade erst entsteht.

Moderation: Dietrich Brants, SWR KULTUR