Gegenmittel gegen das Gift unserer Zeit
Unteres Foyer Schauspielhaus
Wir leben in Zeiten wachsender Entfremdung: Die Gesellschaft spaltet sich immer tiefer, altvertraute Glaubenssätze verlieren ihre Strahlkraft, Hoffnung und Nächstenliebe scheinen vermessen und naiv. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern sich die Autor*innen Nora Bossong und Simon Strauß diesen von multiplen Krisen und Zerrüttungen geprägten Gefühlszuständen unserer Zeit.
In ihrer brandneuen Streitschrift Welt mit anderen Mitteln untersucht die kritische Katholikin Nora Bossong, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Mitgründerin des PEN Berlin, die Potenziale des Glaubens und plädiert für Mut, uns aus dem beengten Denkraum der nur materiellen Gegenwart zu befreien. Nora Bossong erweist sich in ihren Romanen und Essays als eine genaue Beobachterin großer Themen – von der UN in Schutzzone bis zur Lebensgeschichte der Magda Goebbels in Reichskanzlerplatz – und wurde für ihr Werk mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet.
Simon Strauß blickt dorthin, von wo wir positive Anstöße vielleicht gar nicht erwarten: in den deutschen Osten. In der Nähe sondiert am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau, was ein gutes Zusammenleben ausmachen kann, aber auch, woran es scheitert. Der emphatische Reporter, Theaterkritiker und Prosaautor erkennt den politischen Wert der Sehnsucht nach konkreter, erlebbarer Gemeinschaft – diese kann ein Antidot gegen Demokratieverdrossenheit und Extremismus, insbesondere von rechts, sein. Der FAZ-Theaterkritiker und erfolgreiche Prosaautor Simon Strauß ist Mitgründer von Arbeit an Europa e. V. und diskutiert alljährlich die großen europäischen Fragen in der ländlichen Uckermark.
Nora Bossong und Simon Strauß lesen aus ihren Werken und diskutieren sie mit dem Moderator und Autor Moritz Heger vom Stuttgarter Schriftstellerhaus. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Literaturfestivals Stuttgart schreibt: Fiese Krise – Und die Literatur des Stuttgarter Schriftstellerhauses statt.
In ihrer brandneuen Streitschrift Welt mit anderen Mitteln untersucht die kritische Katholikin Nora Bossong, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Mitgründerin des PEN Berlin, die Potenziale des Glaubens und plädiert für Mut, uns aus dem beengten Denkraum der nur materiellen Gegenwart zu befreien. Nora Bossong erweist sich in ihren Romanen und Essays als eine genaue Beobachterin großer Themen – von der UN in Schutzzone bis zur Lebensgeschichte der Magda Goebbels in Reichskanzlerplatz – und wurde für ihr Werk mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet.
Simon Strauß blickt dorthin, von wo wir positive Anstöße vielleicht gar nicht erwarten: in den deutschen Osten. In der Nähe sondiert am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau, was ein gutes Zusammenleben ausmachen kann, aber auch, woran es scheitert. Der emphatische Reporter, Theaterkritiker und Prosaautor erkennt den politischen Wert der Sehnsucht nach konkreter, erlebbarer Gemeinschaft – diese kann ein Antidot gegen Demokratieverdrossenheit und Extremismus, insbesondere von rechts, sein. Der FAZ-Theaterkritiker und erfolgreiche Prosaautor Simon Strauß ist Mitgründer von Arbeit an Europa e. V. und diskutiert alljährlich die großen europäischen Fragen in der ländlichen Uckermark.
Nora Bossong und Simon Strauß lesen aus ihren Werken und diskutieren sie mit dem Moderator und Autor Moritz Heger vom Stuttgarter Schriftstellerhaus. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Literaturfestivals Stuttgart schreibt: Fiese Krise – Und die Literatur des Stuttgarter Schriftstellerhauses statt.
In Kooperation mit Stuttgart schreibt: Fiese Krise - Und die Literatur?