Vögel

von Wajdi Mouawad
Karten
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Do – 20. Dez 2018
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 21. Dez 2018
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 06. Jan 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mo – 07. Jan 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Di – 08. Jan 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 01. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 03. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mo – 04. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Di – 26. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mi – 27. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Do – 28. Feb 2019
Schauspielhaus
Dauer – 3:30 Std, 1 Pause
in deutscher, hebräischer, arabischer und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Deutschsprachige Erstaufführung
Fr – 16. Nov 18
Karten
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Do – 20. Dez 2018
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 21. Dez 2018
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 06. Jan 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mo – 07. Jan 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Di – 08. Jan 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 01. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 03. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mo – 04. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Di – 26. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mi – 27. Feb 2019
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Do – 28. Feb 2019
Vögel ist zugleich Thriller und modernes Märchen. Mit der Wucht einer antiken Tragödie erzählt Mouawad von Gewalt, individuellen Schicksalen und familiären Konflikten vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts. Im Lesesaal einer New Yorker Universitätsbibliothek verliebt sich Eitan, ein junger Biogenetiker aus Berlin, in Wahida. Als Eitan seinen Eltern und seinem Großvater, einem Überlebenden der Shoah, seine neue Freundin vorstellt, kommt es zum Eklat. Wahida ist Araberin und für Eitans Vater nicht akzeptabel. Auf der Suche nachden Wurzeln seiner Familie reist Eitan mit Wahida nach Israel. Hier wird sich Wahida ihrer lange verleugneten arabischen Identität bewusst. Und Eitan erfährt von seiner Großmutter ein gut gehütetes Familiengeheimnis …
Der frankokanadische Autor, Schauspieler und Regisseur Wajdi Mouawad, geboren 1968 im Libanon, emigrierte als Achtjähriger nach Frankreich und später nach Kanada, wo er ein Schauspielstudium absolvierte. Als Autor und Regisseur sorgte er mit einer Tetralogie über den libanesischen Bürgerkrieg international für Furore. In Vögel beschreibt er den israelisch-arabischen Konflikt aus der Perspektive einer jüdischen Familie, die auf drei Kontinenten lebt. Die Sprachenvielfalt der Aufführung ist den Identitätsbrüchen der Figuren nachempfunden. Seit 2016 ist Mouawad Direktor des Théâtre national de la Colline in Paris, wo er Vögel 2017 uraufführte.

Die Vorstellung dauert insgesamt ca. 3 h 30 min, inklusive einer Pause. 1. und 2. Akt: ca. 1 h 45 min/ Pause: 20 min / 3. und 4. Akt: ca. 1 h 25 min
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Übertitel
Anna Kasten
Licht
Felix Dreyer
Dramaturgie

Pressestimmen

Stuttgarter Nachrichten
Nicole Golombek, 17. Nov 18
"Davids Hassrede [gespielt von Itay Tiran] ist einer von vielen starken Momenten am Freitagabend ... . Manchmal braucht es nicht mehr als einen guten Schauspieler und gebannte Zuschauer."
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Südwest Presse
Otto Paul Burkhardt, 19. Nov 18
"... im weiten Feld zwischen Thriller, Familienepos, Zeitstück und Märchen gelingt Mouawad ein schillerndes Well-Made-Play. Das heißt: viel Dialog, heftige Konflikte. Und bei aller Tragik auch lebensweiser Humor."

"Stark die Schauspieler. Alle Figuren erleben existentielle Brüche. … Vor allem Itay Tiran als Eitans Vater David fesselt in allen Stadien seiner Wandlung – vom wehrhaften Israeli, der sich von feindlichen Arabern umzingelt sieht, bis hin zu einem entwurzelten, seines gewachsenen Ichs beraubten Menschen. Famos auch Silke Bodenbender als Norah, Dov Glickmann als beherzter Großvater Etgar und vor allem Evgenia Dodina als scharfzüngige und katatstrophengestählte Grande Dame des Clans."

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nachtkritik.de
Verena Großkreutz, 17. Nov 18
"… trotz des schweren Themas ist das Stück unterhaltend: dank Vermischung der Szenen mit Poesie – so spielt ein altes persisches Märchen eine besondere Rolle – , vor allem aber dank seines sarkastischen Witzes. … Pointenreich sind auch die Kommentare der politisch ziemlich inkorrekten Oma Eitans, eine israelische Dame mit derb-zynischem Humor, von Evgenia Dodina bodenständig gespielt, die sich gemeinsam mit dem Wärme verstrahlenden Dov Glickman als ihrem Ex-Mann und Eitans Großvater in die Herzen des Publikums spielt."
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Augsburger Allgemeine
Richard Mayr, 17. Nov 18
"Kosminski [vertraut] ganz seinem Stoff und seinem vielsprachigen, überzeugenden und mitreißenden Ensemble auf der Bühne."

"Das packt und reißt mit, rührt an und lässt einen nachdenken. Ein mutiges Stück, das das große Weltgeschehen und die Familiengeschichte verschmilzt, ohne dabei alles platt zu machen. … Ein starker Einstand des neuen Intendanten Burkhard C. Kosminski."

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Die Deutsche Bühne
Detlev Baur, 17. Nov 18
"In seiner Bühnenpräsenz und differenzierten Charakterdarstellung ist Itay Tiran als anfangs abwehrender und schließlich zerrissener David herausragend…. Insgesamt übersetzen Kosminiski und das Ensemble die Geschichte überzeugend auf die Bühne; mit einer Familienaufstellung, die immer in Bewegung bleibt. Vater-Sohn-Konflikte, Geborgenheit und Enge von Familie, Ursprünge und Perspektiven in weltpolitischen Konflikten verbinden sich zu einem kleinen Welttheater."
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DIE ZEIT
Peter Kümmel, 22. Nov 18
"Verblüffend ist die Sprachgewandtheit der Spieler. Namentlich Itay Tiran und der junge Martin Bruchmann (als Eitan) wechseln in Sekunden drei-, viermal die Sprache, als wären sie auf der Flucht."

"Dass man [das] Sprachengewirr [der Aufführung] nicht als fremd, sondern als befreiend empfindet, ist das sinnliche Erlebnis, das einem "Vögel" bereitet. Man möchte in diese Sprache aufbrechen. "Vögel" in Kosminskis Inszenierung – das ist Volkstheater, aber es ist das Theater eines Volks ohne Grenzen und ohne Namen."

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Frankfurter Rundschau
Judith von Sternburg, 19. Nov 18
"Die Proben müssen ein schönes Babylon gewesen sein, auf der Bühne entsteht aber nun eine intensive und einleuchtende Authentizität."

ostalb.net, Kultur aus Ostwürttemberg
Wolfgang Nußbaumer, 22. Nov 18
"Wajdi Mouwads Familiendrama "Vögel" lässt keinen ungeschoren davon kommen. Auch nicht das Publikum. Das bleibt im Wortsinne zwar unbewegt, zeigt sich indes durch die von einem mit grandioser Spielfreude agierenden Ensemble geprägte punktgenaue Inszenierung von Intendant Burkhard C. Kosminski tief berührt. Es dankt für diese deutschsprachige Erstaufführung mit minutenlangen rhythmischen "standing ovations"."
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Reutlinger General-Anzeiger
Armin Knauer, 19. Nov 18
"Vor allem Evgenia Dodina und Silke Bodenbender bringen auch komische Momente hinein. Das Stück verbindet ausweglose Tragik mit herrlich prägnanten Charakterstudien. Und das mit einer ungeheuer präzisen Sprache, bezwingender Lust am Erzählen und großer Poesie."

"Keine Frage: "Vögel" hat das Zeug zum Klassiker. Wenn das Schauspiel Stuttgart unter der neuen Intendanz auch weiterhin die Probleme der Zeit mit so elementarer Wucht auf die Bühne bringt, stehen Theaterfreunden spannende Zeiten bevor."

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Rhein-Neckar-Zeitung
Volker Oesterreich, 19. Nov 18
"Man betritt das Haus mit einer gewissen Skepsis – und verlässt es gut vier Stunden später voller Begeisterung. Wann passiert so etwas schon mal in den Tempeln der Hochkultur?"

"Nach nur wenigen Szenen empfindet man es als ganz selbstverständlich, dass viersprachig gespielt wird. Die Übersetzungen werden auf die schlichten, aber effektvollen Papierwände des Bühnenbilds projiziert. Florian Etti steht wieder einmal für pures Understatement: Seine Räume sind immer Freiräume für gute Akteure, die guten Texten zur Wirkung verhelfen."

Schwäbische Zeitung
Jürgen Berger, 20. Nov 18
"Die Familientragödie des libanesisch-kanadischen Autors und Regisseurs zieht sich mit dreieinhalb Stunden etwas in die Länge, ist aber doch ein virtuoses Dialogstück, in dem die Tragödien und Verbrechen des Nahostkonflikts aufscheinen. Und ganz nebenbei zitiert Mouawad die dramatische Weltliteratur. Pate standen Sophokles "Ödipus", Lessings "Nathan der Weise" und Shakespeares "Romeo und Julia". So was muss man erst mal können: Per dialogischer Erzählstruktur derart elegant Geschichten und Geschichte transportieren, dass einzelne Passagen zwar durchaus pathetisch wirken können, dem geneigten Publikum das irgendwann aber völlig egal ist."
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Stuttgarter Zeitung
Roland Müller, 17. Nov 18
"Dass alle Figuren ihre Geheimnisse haben und unauflösbar in private, politische und historische Ereignisse verstrickt sind, entfaltet [Burkhard C. Kosminski] mit äußerster Stringenz. Sein Ensemble verpflichtet der neue Hausherr dabei auf eine strikt realistische Spielweise. Jeder seiner Darsteller hat große emotionale Momente, darunter Itay Tiran, Silke Bodenbender, Martin Bruchmann und andere Darsteller, die man in nächster Zeit noch näher kennenlernen möchte. Gemeinsam verwandeln sie die "Vögel" in eine heutige Tragödie von antikem Ausmaß, die vom Publikum nach der hochkonzentrierten Sitzung heftig gefeiert wird."
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Südkurier
Monika Köhler, 18. Nov 18
"Intensiv und mitreißend, glaubwürdig, in höchstem Maße engagiert und dabei sehr lebensecht…."

"… Deutsch [ist] nur eine Sprache unter vielen, neben Englisch, Arabisch und Hebräisch, die in Übertiteln für den Zuschauer übersetzt werden. Zwar bedarf das ständige Mitlesen einiger Anstrengung. Doch nimmt man das auch wegen der kolossalen Leistung der Darsteller für den Lohn einer erschütternden Authentizität gern in Kauf."

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SWR2 Journal am Mittag
Karin Gramling, 18. Nov 18
"Die Inszenierung macht deutlich wie schwer es ist, [den andauernden israelisch-palästinensischen Konflikt] zu überwinden. Beeindruckend besetzt mit überzeugenden Schauspielerinnen und Schauspielern, die zum Teil aus Israel stammen oder zumindest zweisprachig aufgewachsen sind. Anrührend, aber auch mit viel Humor umgesetzt. Mit dreieinhalb Stunden ist der Abend am Ende allerdings zu lang geraten. Dennoch gelingt dem Intendanten Burkhard Kosminski mit "Vögel" ein gelungener Regieauftakt in Stuttgart, der Lust macht auf das, was noch kommt."