Die Kammer
Die Kammer ist und bleibt ein Ort für Experimente. Auf dem Programm stehen auch in dieser Spielzeit neben vielen Extras und Spezialveranstaltungen zahlreiche Inszenierungen, Diskussionsreihen und Lesungen, die sowohl im Foyer als auch auf der Bühne stattfinden werden. Themen gibt es genug. Sie lassen sich entweder aus dem Spielzeitprogramm ableiten, liegen in der Luft oder halten die Stadt in Atem. In gemeinsamen Gesprächen werfen wir Fragen auf und stoßen Debatten an. Die Vielzahl an Meinungen interessiert uns. Innerhalb der Kammer Inszenierungen beschäftigen sich Junge Regisseur*innen gemeinsam mit Schauspieler*innen des Ensembles mit zeitgenössischer Dramatik und neuen Texten. Dabei werden durchaus schon mal Grenzen überschritten und Regeln gebrochen, besonders bei den szenischen Miniaturen von Krawall & Katharsis. Für berührende Momente und Herzklopfen sorgen Formate wie Sebastian Röhrles Kammer of Love. Autor*innen haben die Gelegenheit, ihre Werke in Lesungen zu präsentieren, und kommen mit dem Publikum direkt ins Gespräch. Bei Nah dran wollen wir Raum für Austausch und Begegnung bieten und zentrale Motive unseres Spielplans durchleuchten.
Der Besuch in der Kammer ist nicht selten ein Wagnis, lohnt sich aber immer, schon allein wegen des quietschgrünen Fußbodens und des 80er-Jahre-Ambientes. Für Überraschungen ist gesorgt. Risikobereitschaft ist erwünscht, denn gemeinsam erinnern wir uns an die Zukunft und leben im Moment!
Der Besuch in der Kammer ist nicht selten ein Wagnis, lohnt sich aber immer, schon allein wegen des quietschgrünen Fußbodens und des 80er-Jahre-Ambientes. Für Überraschungen ist gesorgt. Risikobereitschaft ist erwünscht, denn gemeinsam erinnern wir uns an die Zukunft und leben im Moment!
KAMMER INSZENIERUNGEN
Unsere Regieassistent*innen haben die Möglichkeit, im Kammertheater ihre ersten eigenen Arbeiten zu präsentieren. Gemeinsam mit Schauspieler:innen des Ensembles sowie den Bühnenbild-, Kostüm- und Dramaturgieassistent*innen bringen sie auch in dieser Spielzeit aktuelle Texte und Gegenwartsdramatik auf die Bühne und zeigen, was der Theaternachwuchs an Inszenierungsideen und ästhetischen Zugriffen zu bieten hat.
Muttertier
von Leo Lorena Wyss
Gelbes Gold
von Fabienne Dür
Gelbes Gold
Do – 30. Apr 26, 19:30
Kammer of Love
von und mit Sebastian Röhrle, Max Braun und Gästen
Foyer Kammertheater
Ich wurde aufgefordert, einen Text zu schreiben, der, wenn ich das richtig verstanden habe, dem Zweck dienen soll, euch dazu zu bewegen, die Kammer of Love zu besuchen. Dazu kann ich nur sagen: Kommt! Oder kommt nicht, wenn ihr Besseres anzufangen wisst mit eurer Zeit. Geht raus! Lebt! Wild und gefährlich! Liebt! Hasst! Seid eifersüchtig! Zärtlich! Ungeduldig! Poetisch! Peinlich! Streitet und vertragt euch! Albert herum! Und vor allem: „Seid immer trunken! Das ist alles, die einzige Lösung. Um nicht das kammer furchtbare Joch der Zeit zu spüren, das eure Schultern zerbricht und euch zur Erde beugt, müsst ihr euch berauschen, zügellos. Doch womit? Mit Wein, Poesie oder mit Tugend, womit ihr wollt. Aber berauschet euch!“ – wie der französische Lyriker Charles Baudelaire zu sagen pflegte. Ich habe für eure Abwesenheit jedes Verständnis. Absolut. Jeder leere Platz ist ein Trost, eine Verheißung, dass das Leben größer ist als die Kunst. Und dann kommt ihr einfach zur nächsten Kammer of Love und berichtet, was ihr inzwischen erlebt habt. Wartet nur nicht zu lange mit dem Kartenkauf. Denn wir sind meistens ausverkauft. Sind ja nicht alle so mutig wie ihr.
KRAWALL & KATHARSIS
Foyer Kammertheater
Krawall & Katharsis – eine große Behauptung, aber mit genau dieser Wucht wollen wir auch in der kommenden Spielzeit wieder szenische Ideen der Regieassistent*innen und des Ensembles auf die Bühne bringen! Das Format ist ein Sprung ins kalte Wasser, jedes Mal neu und anders, egal ob lange konzipiert oder ohne Proben nach oben – alles ist erlaubt. Weiterhin gilt: Dieses Format entzieht sich aus Prinzip jeglicher Erwartungshaltung und zelebriert in jeder Ausgabe auf andere Art und Weise Spieltrieb und künstlerische Freiheit.
Nah dran
Theater im Gespräch
Foyer Kammertheater
In Zeiten der wachsenden gesellschaftlichen Spaltung ist und bleibt es wichtig, die Konfliktfähigkeit und den respektvollen Diskurs hochzuhalten. Mit diesem neuen Format wollen wir das Foyer des Kammertheaters weiterhin als Raum für Austausch und Begegnung öffnen. Im gemeinsamen Dialog mit unserem Publikum und wechselnden Expert*innen durchleuchten wir zentrale Motive unseres Spielplans. Dabei sind alle aufgefordert, sich einzubringen, ihre Perspektive zu teilen und Fragen zu stellen.