Louis Stiens

© Sebastian Kowski
Louis Stiens ist ein deutscher Choreograf und Tänzer, dessen Arbeit sich mit Tradition, Form und kulturellen Kontexten auseinandersetzt. Er studierte Tanz an der Heinz-Bosl-Stiftung in München sowie an der John Cranko Schule in Stuttgart. Von 2011 bis 2022 war er Halbsolist am Stuttgarter Ballett, während er parallel seine eigene choreografische Arbeit entwickelte.
Seither entstanden Werke für renommierte Institutionen wie das Stuttgarter Ballett und das Ballett Zürich sowie freie Projekte wie Solid Transitions, Beiträge zum Stuttgarter Winterfilmfestival und Arbeiten mit der Künstlerin Peaches. 2024 und 2025 folgten bedeutende Uraufführungen für das Ballett Graz, das Leipziger Ballett das Wiener Staatsballett. Mit Plasma und Penicillin (2025) am Deutschen Nationaltheater Weimar gab Stiens sein Regiedebüt.
Neben seiner choreografischen Tätigkeit arbeitet Stiens regelmäßig im Schauspiel, in der Oper und im Musical. Zu seinen wichtigen Projekten zählen Die Sieben Todsünden (2019) und Dancer in the Dark (2012) am Schauspiel Stuttgart, Der Bürger als Edelmann (2024) an der Oper Graz, Das Ballhaus (2023) und Kiss Me, Kate (2025) am DNT Weimar sowie Produktionen von Sibylle Berg, Gianina Cărbunariu und Burkhard C. Kosminski.

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